So einfach backst du Sacher Plätzchen zu Weihnachten
Sacher Plätzchen sind kleine, feine Doppeldecker aus Schoko-Mürbeteig, gefüllt mit Aprikosen- oder Marillenmarmelade und mit Schokolade überzogen, inspiriert von der klassischen Wiener Sachertorte. Sie passen perfekt auf den Weihnachtsteller, als Geschenk aus der Küche oder zum Sonntagskaffee und verbinden edlen Schokogeschmack mit fruchtiger Füllung.

Warum die Sacher Plätzchen süchtig machen
Sacher Plätzchen, die süchtig machen, sind im Grunde kleine Mini-Sachertörtchen: zarter Schokoteig, fruchtige Marillenmarmelade und ein knackiger Schokoladenüberzug. Perfekt, wenn du etwas Edles für den Plätzchenteller suchst, das geschmacklich aber so richtig „Boom“ hat. Durch die Kombination aus zartem, schokoladigem ,Keks, fruchtiger Füllung und knackiger Glasur entsteht ein intensiver Geschmack, der an Sachertorte erinnert, aber in einem Bissen zu haben ist.

So einfach backst du Sacher Plätzchen zu Weihnachten
Kochutensilien
- 2 Backbleche
- 1 Ausstecher rund 4 cm
- 1 Ausstecken rund 1 cm
Zutaten
Für den Teig
- 200 g Mehl Typ 405
- 25 g Kakaopulver stark entölt
- 25 g Speisestärke
- 75 g Puderzucker
- 5 g Backpulver 1 gestrichener TL
- 130 g Butter zimmerwarm
- 2 Eigelb Größe M
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
Für die Füllung & Deko
- 1 Glas Glas Marillenmarmelade ca. 200–250 g
- 100 g dunkle Schokolade oder Zartbitter-Kuvertüre
- 1 TL neutrales Öl z. B. Rapsöl oder Kokosfett (für glänzende Glasur)
Optional: Schokostückchen, gehackte Pistazien oder Streusel zum Dekorieren
Anleitungen
Ofen & Blech vorbereiten
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Schoko-Mürbeteig zubereiten
- Mehl, Kakao, Speisestärke, Puderzucker und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
- Butter in Stücken dazugeben und mit den Händen oder einem Knethaken zu Streuseln verkneten.
- Eigelb und Vanille hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten.
- Falls der Teig zu bröselig ist, kurz mit warmen Händen kneten oder 1–2 TL Milch einarbeiten.
Teig kühlen
- Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.
Tipp: Der Teig lässt sich so viel besser ausrollen und behält beim Backen seine Form.
Ausrollen & ausstechen
- Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig portionsweise auf ca. 3–4 mm Dicke ausrollen.
- Mit einem runden oder quadratischen Ausstecher (ca. 4 cm) Plätzchen ausstechen.
- Bei der Hälfte der Plätzchen zusätzlich ein kleines Loch in der Mitte ausstechen (für die Doppeldecker-Optik).
- Plätzchen auf das vorbereitete Backblech legen.
Backen
- Plätzchen im vorgeheizten Ofen ca. 13–15 Minuten backen, bis sie fest sind und die Ränder leicht trocken wirken.
- Auf dem Blech kurz abkühlen lassen, dann auf einem Gitter komplett auskühlen.
- Tipp: Mürbeteig wird nach dem Abkühlen fester – sie sollen nicht durchgehärtet sein, sondern leicht mürbe bleiben.
Schokolade schmelzen & glasieren
- Dunkle Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen.
- 1 TL Öl oder Kokosfett unterrühren, damit die Glasur schön glatt und glänzend wird.
- Die Plätzchen mit Loch vorsichtig in die Schokolade tauchen oder mit einem Löffel bestreichen.
- Sofort mit Schokostückchen, Pistazien oder Streuseln dekorieren und auf einem Gitter fest werden lassen.
Füllen & zusammensetzen
- Marillenmarmelade leicht erwärmen, damit sie sich besser streichen lässt.
- Die Unterseiten (ohne Loch) dünn mit Marmelade bestreichen.
- Die oberen Schoko-Plätzchen vorsichtig daraufsetzen und leicht andrücken.
Tipp: Die Plätzchen vor dem Zusammensetzen komplett abkühlen lassen, sonst schmilzt die Marmelade zu stark.

Tipps für perfekte Sacher-Plätzchen
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Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen hart, nur so lange, bis alles gut verbunden ist.
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Ausreichend Kühlzeit einplanen, damit der Teig beim Ausrollen nicht klebt und die ausgestochenen Plätzchen ihre Form behalten.
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Hochwertige dunkle Schokolade verwenden, das bringt den typischen edlen Sacher-Geschmack.
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Plätzchen erst vollständig auskühlen lassen, bevor Marmelade und Glasur darauf kommen, sonst rutschen sie auseinander oder werden fleckig.
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Am besten 1–2 Tage durchziehen lassen, dann sind sie besonders aromatisch und zart.
Varianten und Verfeinerungen
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Mit Marzipan: Unter die Marmelade eine dünne Marzipanplatte legen – erinnert noch stärker an Sacher Herzen aus der Konditorei.
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Andere Marmeladen: Klassisch ist Aprikose/Marille, aber auch Himbeere oder Pflaume funktionieren gut, wenn du eine fruchtige Note magst.
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Formen: Herzen, Kreise oder kleine Törtchen, so kannst du das Rezept für Valentinstag, Muttertag oder Geburtstage wiederverwenden.
Häufige Fragen zu Sacher Plätzchen (FAQ)
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Wie lange sind Sacher Plätzchen haltbar?
Luftdicht in einer Keksdose gelagert halten sie sich in der Regel 2–3 Wochen und werden nach ein paar Tagen sogar noch aromatischer. -
Kann man Sacher Plätzchen einfrieren?
Ja, sowohl Teig als auch fertig gebackene, ungefüllte Plätzchen lassen sich gut einfrieren; gefüllte und glasierte Plätzchen können in Dosen mit Zwischenlagen aus Backpapier tiefgekühlt werden, sollten aber vorsichtig aufgetaut werden. -
Welche Marmelade passt am besten?
Klassisch ist Aprikosen- bzw. Marillenmarmelade, weil sie leicht säuerlich ist und hervorragend mit der dunklen Schokolade harmoniert.

