Einfacher Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept wie bei Oma

Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept vom Blech

Es gibt Kuchen, die schmecken nach zuhause. Nach einem Sonntagnachmittag in Omas Küche, wenn es schon von der Haustür nach Butter, Vanille und frisch gebackenem Teig duftet. Genauso ein Kuchen ist dieser Zwetschgenkuchen mit Streuseln. Er ist unkompliziert, schmeckt herrlich saftig und die knusprigen Streusel machen ihn einfach unwiderstehlich. Mit dem Handrührgerät ist er blitzschnell fertig – so wie Oma ihn früher gemacht hat, nur dass wir heute nicht mehr alles mit der Hand kneten müssen.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept vom Blech

Warum dieser Zwetschgenkuchen mit Streuseln vom Blech so gut ist

Was diesen Zwetschgenkuchen so besonders macht? Ganz einfach: Er schmeckt nach Kindheit und nach dem Spätsommer, wenn die Zwetschgen reif und saftig sind. Die süßen, buttrigen Streusel harmonieren perfekt mit der leicht säuerlichen Fruchtigkeit der Zwetschgen, und die Haferflocken im Teig geben ihm eine feine, nussige Note. Dazu ist er unglaublich unkompliziert, ein paar einfache Zutaten, ein Handrührgerät und schon steht der Teig bereit. Auf dem Blech gebacken, reicht er locker für Familie, Freunde oder spontane Kaffeebesuche. Und der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, macht das Warten fast zur größten Herausforderung.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept vom Blech

Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept zum Ausdrucken

Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept vom Blech

Zwetschgenkuchen mit Streuseln vom Blech Rezept

Saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Streuseln wie bei Oma: süß-säuerliche Zwetschgen, buttrige Kruste und ein einfacher Teig, perfekt für Spätsommer & Herbst
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gericht Blechkuchen, Kuchen
Küche Deutsch
Portionen 9 Stück
Kalorien 238 kcal

Kochutensilien

  • 1 Blech 24x24 cm

Zutaten
  

Für die Streusel:

  • 160 g Butter in Stücken
  • 160 g Zucker
  • 250 g Mehl Typ 405
  • 1 TL Vanillezucker

Für den Teig:

  • 120 g Butter weich
  • 120 g Zucker
  • 200 g Mehl Typ 405
  • 1 TL Vanillezucker
  • 8 g Backpulver
  • 3 Stück Eier Größe M
  • 1 Prise Salz
  • 70 g zarte Haferflocken

Für den Belag:

  • 800 g Zwetschgen halbiert und entsteint

Anleitungen
 

Vorbereitung

  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, so bleibt später nichts kleben.

Streusel wie bei Oma

  • Butter, Zucker, Mehl und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu Streuseln verarbeiten. Wenn Oma das gemacht hat, hat sie immer gesagt: „Die besten Streusel macht man mit kalter Butter.“ Die fertigen Streusel kurz beiseitestellen.

Teig rühren

  • Weiche Butter, Zucker, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Eier und eine Prise Salz in eine große Schüssel geben. Mit den Rührbesen des Handrührgeräts zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Haferflocken kurz unterheben.

Blech belegen

  • Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen. Die Zwetschgenhälften dicht an dicht darauflegen, ruhig ein bisschen überlappend – das macht den Kuchen besonders saftig.

Streusel drüber

  • Die vorbereiteten Streusel großzügig über die Zwetschgen geben. Oma hätte gesagt: „Bei Streuseln gilt: lieber zu viele als zu wenige.“

Backen

  • Den Kuchen 35–40 Minuten goldbraun backen. Wenn er fertig ist, duftet die ganze Küche nach Spätsommer.

Abkühlen & genießen

  • Kuchen auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden. Schmeckt pur, aber auch herrlich mit einem Klecks Schlagsahne.
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Zwetschgenkuchen mit Streuseln Rezept vom Blech

Ein Zwetschgenkuchen mit Streuseln ist für viele der Inbegriff von Spätsommer und Herbst

Die Kombination aus saftigen, süß-säuerlichen Früchten und goldbraunen, knusprigen Butterstreuseln ist einfach unschlagbar. Ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel oder einfach so,  ein Zwetschgenkuchen mit Streuseln kommt immer gut an. Besonders lecker wird er, wenn die Zwetschgen reif und aromatisch sind und die Streusel großzügig darüber verteilt werden. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Zeit im Ofen zauberst du einen Zwetschgenkuchen mit Streuseln, der herrlich duftet und alle begeistert. Selbst gebacken schmeckt ein Zwetschgenkuchen mit Streuseln einfach nach Zuhause.

So einfach geht’s – Zwetschgenkuchen vom Blech

Für diesen Zwetschgenkuchen brauchst du weder Geduld noch Backerfahrung – er gelingt einfach immer. Statt Hefeteig kommt hier ein fluffiger Rührteig zum Einsatz, der in wenigen Minuten zusammengerührt ist. Du musst nichts gehen lassen, kein langes Vorplanen – einfach Zutaten abwiegen, verrühren, fertig. Der Teig wird schön saftig durch Butter, Eier und etwas Milch. Alles kommt in eine große Schüssel, kurz mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine cremig schlagen, und schon kannst du ihn aufs Blech streichen. Dabei muss es nicht perfekt glatt sein – die Zwetschgen legen sich sowieso wie ein süß-säuerlicher Teppich darüber.

Für die Fruchtschicht halbierst und entsteinst du einfach die Zwetschgen und legst sie dicht an dicht auf den Teig. Je reifer die Früchte, desto aromatischer wird der Kuchen. Danach kommen die Streusel ins Spiel: Butter, Zucker und Mehl verkneten, bis die Mischung krümelig ist. Wer mag, kann noch eine Prise Zimt oder Vanille unterheben – das gibt dem Ganzen eine extra Wohlfühl-Note.

Dann wandert das Blech in den vorgeheizten Ofen, und nach etwa 35–40 Minuten zieht ein Duft durch die Küche, der einfach nach Spätsommer schreit. Der Teig ist goldgelb, die Zwetschgen haben leicht Saft gezogen, und die Streusel sind goldbraun und knusprig.Das Beste: Dieser Kuchen schmeckt direkt lauwarm am allerbesten – am liebsten mit einem Klecks Schlagsahne. Aber auch kalt am nächsten Tag ist er noch wunderbar saftig. Du kannst ihn sogar einfrieren, falls doch mal etwas übrig bleibt (was eher selten passiert). Kurz gesagt: kein Warten, keine Hefe, kein Stress – nur ein schnelles, unkompliziertes Rezept für einen der besten Zwetschgenkuchen, die du dir vorstellen kannst.

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Omas Zwetschgenkuchen mit Streuseln von Blech und ein Spätsommer voller Duft

Jedes Jahr, wenn die Zwetschgenbäume im Garten meiner Oma vollhingen, wusste ich: Bald gibt es Zwetschgenkuchen. Schon morgens weckte mich der Geruch von Hefeteig, der in der warmen Küche unter einem Geschirrtuch ging. Oma stand am großen Holztisch, das Mehl wie ein feiner Nebel in der Luft, und entkernte geduldig eine Schüssel voller saftiger Früchte.

Ich durfte die Zwetschgenhälften in Reihen aufs Blech legen „immer mit der Spitze nach oben, damit der Saft nicht ausläuft“, sagte sie streng, aber mit einem Lächeln. Danach kam meine Lieblingsaufgabe: Streusel machen. Mit kalter Butter, Zucker und Mehl, bis der Teig krümelig wurde und ich heimlich ein paar Brösel naschte.

Wenn der Zwetschgenkuchen mit Streuseln  im Ofen war, breitete sich dieser unverwechselbare Duft im ganzen Haus aus: warm, fruchtig, süß. Wir aßen ihn noch lauwarm, mit einem dicken Klecks Sahne. Draußen färbten sich die Blätter schon leicht gelb, drinnen war es gemütlich und warm und ich wusste, der Sommer verabschiedet sich, aber auf die schönste Art.

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